30.07.2018

Bewerbertraining in der Wilhelm-Löhe-Schule

 

Gewusst wie: Fürst Mitarbeiter trainieren wissbegierige Schüler

Ehrenamtliches Engagement wird bei der Fürst Gruppe großgeschrieben. Unter dem Motto „Fürst meets Wilhelm-Löhe-Schule“ haben Anne-Kristin Schramm und Kevin Erbes aus der Personalabteilung als Referenten für einen Vormittag ihre Schreibtische gegen ein Klassenzimmer getauscht. Die Fürst Gruppe hat sich bereits zum zweiten Mal an dem Projekt beteiligt, bei dem Realschüler der Wilhelm-Löhe-Schule von Unternehmen ein Bewerbertraining erhalten.

Zum Thema Bewerbertraining findet man im Internet eine Flut an Informationen. Diese zu filtern und nach ihrer Richtigkeit zu bewerten, fällt Schülern nicht einfach. Schnell fühlen sie sich dann überfordert und mit ihren Fragen allein gelassen. Umso wichtiger sei es deshalb, dass Unternehmen in Schulen gehen und den künftigen Auszubildenden Tipps aus erster Hand geben, erklärt Anne-Kristin Schramm den Hintergrund der Aktion.

Wie kann ich mich mit meiner Bewerbung von anderen abheben und wie gebe ich mich eigentlich beim Bewerbungsgespräch? Antworten auf diese und viele weitere Fragen standen im Mittelpunkt des Bewerbungstrainings. So erfuhren die Neuntklässler von den beiden Fürst-Mitarbeitern zum Beispiel, dass man bei Bewerbungen dem Betrachter auch „etwas für das Auge bieten sollte.“ Die jungen Leute seien „ganz überrascht gewesen, als wir ihnen vorgeschlagen haben, das Bewerbungsschreiben in der Farbe des jeweiligen Unternehmens zu gestalten“, hat Anne-Kristin Schramm die Erfahrung gemacht. Und natürlich sollten die Jugendlichen wissen, dass die meisten Unternehmen heutzutage Wert auf Online-Bewerbungen legen. „Darin müssen die Schüler fit sein“, erklärt Recruiter Kevin Erbes.

Beeindruckt hat die Personalreferentin Anne-Kristin Schramm auch, dass die Schüler beim Rollenspiel Mut bewiesen haben. Michael zum Beispiel. Er schlüpfte beim Bewerbungsgespräch in die Rolle eines Bewerbers, der eine Ausbildung als Grafikdesigner absolvieren möchte. Das i-Tüpfelchen dabei: Der Schüler will sich, inspiriert durch die Tätigkeit seines Vaters, wirklich einmal um solch eine Ausbildungsstelle bewerben. „Ich habe sogar schon meinen eigenen kreativen Basketball-Blog, in dem ich die Spiele sowie die Performance der Vereine analysiere“, sagt er über sich und lacht. 

Anne-Kristin Schramm und Kevin Erbes haben die Stunden, die sie mit den neunten Klassen verbracht haben, durchaus genossen. „Es war erfrischend. Die Mädchen und Jungen waren allesamt sehr wissbegierig und haben viele Fragen gestellt“, erzählt Anne-Kristin Schramm ganz begeistert. Besonders gefallen hat ihr an der Aktion, dass sie etwas von ihrem Erfahrungsschatz an die jungen Leute weitergeben konnte. „Es ist ein tolles Projekt, das den Berufseinstieg erleichtert und dabei hilft, Enttäuschungen zu vermeiden.“ Und außerdem, so die Personalreferentin, und lächelt: „Würden wir uns natürlich freuen, wenn sich einige der Schüler und Schülerinnen, auch bei uns bewerben.“ 


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