Die Fürst Gruppe ist erneut Unternehmenspate bei „WLS gestaltet Zukunft“

Heute schon aktiv das Morgen mitgestalten

Am 27. Februar begrüßte die Fürst Gruppe 23 neugierige Schüler der zehnten Jahrgangsstufe der Wilhelm-Löhe-Schule. Grund hierfür war das Innovationsprojekt „WLS gestaltet Zukunft“ bei dem sich die Schüler der zehnten Klassenstufe der Wilhelm-Löhe-Schule mit Zukunftsthemen, Megatrends und den Herausforderungen der Arbeitswelt von morgen beschäftigten.

Wer den Herausforderungen der zukünftigen Arbeitswelt begegnen will, muss sie gut kennen. Aus diesem Grund besuchten 23 Schüler der Wilhelm-Löhe-Schule die Fürst Gruppe einen Tag lang. Bereits zum siebten Mal war die Fürst Gruppe innerhalb dieses Innovationsspiels als Unternehmenspate tätig und gab den Schülern die Möglichkeit, einmalige Einblicke in die Arbeitsabläufe eines mittelständischen Unternehmens zu gewinnen. „Obwohl wir diesen Tag bereits mehrmals hier bei Fürst veranstalteten, haben wir diesmal einen komplett anderen Ablauf organisiert“, erzählt Personalleiterin Nadine Heinecke. „Beispielsweise forderten wir viel mehr Engagement von den Schülern, indem wir sie aktiv in das Programm miteinbezogen. Außerdem verteilten wir als digital fortschrittlicher Dienstleister iPads anstelle von Notizblöcken.“

Heinecke selbst gestaltete den Unternehmenstag aktiv mit. Für einen guten Überblick stellte sie den Schülern die Fürst Gruppe anhand einer Unternehmenspräsentation vor. Dabei erklärte sie sowohl grundlegende Dinge zur Unternehmensstruktur als auch die einzelnen Geschäftsbereiche mit deren Aufgaben. Gemeinsam mit Personalreferentin Carolin Jäger präsentierte Heinecke außerdem die Werte der Fürst Gruppe sowie verschiedene Aktionen, in denen diese Werte aktiv gelebt werden.

Arbeit und Gesundheit im Gleichgewicht

Nur, wer gesund ist und sich fit fühlt, kann gute Arbeit leisten. Aus diesem Grund hielt auch Susanne Szyperski, Leiterin des Office Fit der Fürst Gruppe, einen kleinen Vortrag über die richtige Körperhaltung am Arbeitsplatz. „Wir zeigen unsere Wertschätzung gegenüber unseren Mitarbeitern unter anderem dadurch, dass wir uns um deren Gesundheit kümmern“, so die Physiotherapeutin. Mit einigen Übungen für Rücken und Wirbelsäule brachte sie so ordentlich Schwung in die Veranstaltung und lockerte damit sowohl die Muskulatur der Schüler als auch die Atmosphäre.

Zum Abschluss der Veranstaltung erinnerte sich die Geschäftsführende Gesellschafterin Christine Bruchmann, wie es damals kam, dass sie die Leitung der Fürst Gruppe übernahm. Die Schüler interessierten sich sehr für den Firmenalltag, die Chancen und die Herausforderungen von Bruchmanns Arbeit. Neugierig stellten sie Fragen zu Arbeitsabläufen und zukünftigen Strategien, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Auch die Digitalisierung spielte dabei eine große Rolle. Wie gestaltet die Fürst Gruppe ihren Auftritt im digitalen Wandel? Dazu vertritt Bruchmann einen klaren Standpunkt: „Unternehmen, die nicht mit der Digitalisierung gehen, werden in nächster Zeit verschwinden. Es ändert sich nämlich nicht nur ein Punkt, sondern alle!“. 

Selbst aktiv werden

Im Anschluss wurden die Schüler in kleine Gruppen aufgeteilt und erarbeiteten zusammen verschiedene Ausbildungsberufe, die bei Fürst unter anderem angeboten werden. Von den Bereichen IT und Büromanagement bis hin zum Gebäudereiniger war alles dabei.
Der große Konferenzraum der Fürst Gruppe diente als Denkfabrik – inklusive Verpflegung mit köstlichem Brainfood. Die Ergebnisse präsentierten die Zehntklässler dann in Stichpunkten auf selbst gestalteten Plakaten. In kurzen Vorträgen informierten sie ihre Mitschüler über die Ausbildungsdauer, die Aufgaben sowie die notwendigen Fähigkeiten für den jeweiligen Beruf.

Am Ende der Veranstaltung diskutierten die Schüler noch aufgeregt über das Erlebte. Manuela Jungkunz unterrichtet Wirtschaft und Recht an der Wilhelm-Löhe-Schule und begleitete die Zehntklässler im Rahmen des Innovationsprojekts. „Ich finde es gut, mit den Schülern auch mal rauszugehen. Dabei lernen sie, wie Wirtschaft in der Praxis aussieht und mit welchen Herausforderungen die Unternehmen umgehen müssen.“ Somit bietet das Projekt einen guten Kontrast zur Theorie im Unterricht. Auch Sascha Altenhoff, der die Gruppe als professioneller Moderator durch die Woche begleitete, ist überzeugt: „Man merkt, dass die Schüler wirklich Lust auf das Projekt haben. In den beiden vergangenen Tagen wurden bereits viele richtig gute Ideen vorgebracht und danach miteinander darüber diskutiert“. Das wiederum zeigt, wie gut die Veranstaltung funktioniert. „Kreativität wurde genutzt und Innovation gefördert “, so Altenhoff.

Wie alles begann

Die IFOK GmbH, das Institut für Organisationskommunikation, startete das Wirtschaftsprojekt 2005 unter dem Namen „Jugend denkt Zukunft“. Vor zwei Jahren allerdings zog sich IFOK aus dem Projekt zurück. Seither führt die Wilhelm-Löhe-Schule das Projekt unter dem Namen „WLS gestaltet Zukunft“ in Eigenregie weiter.

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