Fürst Familie auf KulTour

Nachts im Germanischen Nationalmuseum

Waidmanns Heil und Kleider machen Leute, hieß es am Abend des 12. Dezember für gut 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fürst Gruppe sowie deren Begleitung. Gemeinsam besuchten die neugierigen Mitarbeiter die Sonderausstellungen Wanderland und Luxus in Seide im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg.

Nach einer Begrüßung durch Dr. Andrea Langer (Leiterin des Referates Wissenschaftsmanagement und Marketing des GNM) und Christine Bruchmann (Geschäftsführerin Fürst Gruppe) ging es in zwei Gruppen aufgeteilt in eine jeweils einstündige Exklusivführung.

Während sich bei Luxus in Seide alles um ein prachtvolles und seltenes Seidenkleid der 1760er Jahre drehte, wanderte man in Wanderland durch die Entwicklungsgeschichte eines Trends, der seit seinem Aufschwung im 19. Jahrhundert Einzug hält.

„Ich hätte nie gedacht, dass die damalige Mode fast für das Aussterben einer Walart verantwortlich gewesen wäre“, sagt Martina Maier, erstaunt über die Erkenntnis, dass Walbarten damals für die Herstellung von Korsagen und Unterröcken verwendet wurden. „Das ist heute glücklicherweise nicht mehr so“, stellt Museumsführerin Dr. Bischoff klar. „Was sich seit der damaligen Mode nicht geändert hat ist die Tatsache, dass sich viele Menschen den ersten Eindruck ihres Gegenübers über die Kleidung bilden“, so die Expertin weiter.

Beeindruckt von der Lieblingsbeschäftigung des Bürgertums vom 19. Jahrhundert bis heute, zeigte sich die zweite Gruppe. Auf der 900 qm Indoor-Wanderlandschaft gab es neben Wanderstöcken, Wanderkarten, Malerei und Fotografie einiges zu bestaunen. Besonders fasziniert waren viele von der Virtual Reality Installation, welche die Besucher auf eine täuschend echte Reise über einen Baumwipfelpfad nahm.

Abgerundet wurde der Abend durch ein lecker-deftiges Buffet auf dem Kunstbalkon des Museums, bei dem sich die beiden Gruppen über ihre Highlights austauschen konnten.

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