AusbildungsScouts - Fürst macht mit

AusbildungsScouts werben in Schulen für duale Berufsausbildung

Auszubildende gehen in Schulen und informieren die künftigen Schulabgänger über die Vorzüge einer dualen Berufsausbildung: Das ist das Konzept des Projektes „AusbildungsScouts“ des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages (BIHK). Auch die Fürst Gruppe beteiligt sich an der Aktion. Die Auszubildende Corinna Martin hat als AzubiScout bereits mehrere Schulen besucht und ist begeistert.

„Das ist eine super Sache, das hätte ich in meiner Schulzeit auch gerne gehabt“, erzählt Corinna Martin von ihren bisherigen Besuchen in verschiedenen Schulen in der Region. Erst vergangene Woche war sie in einer Realschule in Neustadt an der Aisch. Die 19-Jährige, die bei Fürst eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement absolviert, hielt dort einen Vortrag. Sie erzählte von ihrem Werdegang, ihrer Ausbildung, vor allem aber ging sie auf Weiterbildungsmöglichkeiten im Anschluss an eine erfolgreich absolvierte Ausbildung ein.

Bei ihren Einsätzen als AusbildungsScout ist Corinna Martin aufgefallen, dass viele Mädchen und Jungen „gar nichts von den verschiedenen Angeboten wissen“. Im Gegenteil: Sie sähen die Ausbildung als eine Art Sackgasse an, bedauert die engagierte junge Frau. Ihre Aufgabe sei es deshalb, mit diesem Vorurteil aufzuräumen und Wege der Weiterbildung aufzuzeigen. Als Beispiel nennt Corinna Martin unter anderem eine Fortbildung zum Wirtschaftsfachwirt bei der IHK oder zum Betriebswirt. „Das steigert die Karrierechancen“, sagt die Auszubildende bei Fürst. 

Seit Anfang 2016 gibt es dieses vom Bayerischen Wirtschaftsministerium geförderte Projekt, das das Image der Berufsausbildung bei den Schülern verbessern soll. Mehr als 1.000 Azubis sind laut BIHK bislang als Scouts geschult worden und haben mehr als 18.000 Schülerinnen und Schülern an über 300 Gymnasien sowie Mittel- und Realschulen in ganz Bayern bei der Berufsorientierung geholfen. 

Wirtschaftsministerin Ilse Aigner unterstreicht die Bedeutung des Projekts insbesondere vor dem Hintergrund, dass bayernweit rund 12.000 Ausbildungsplätze nicht besetzt werden. Zur Imagepflege sollen deshalb bis Mitte 2018 allein in Mittelfranken Azubi-Scouts von 70 Unternehmen in rund 60 Schulen eingesetzt werden.

Auch Corinna Martin wird noch einige Male mit von der Partie sein und den Schülerinnen und Schülern ihren Ausbildungsberuf schmackhaft machen. Die 19-Jährige wird den künftigen Schulabgängern dann von ihren Einsätzen in der Lohn- und Finanzbuchhaltung, von Außenterminen sowie ihrer Zeit im Vertrieb erzählen. „Hier ist die Arbeit richtig klasse“, schwärmt sie. Und sie wird ihnen insbesondere von den zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten berichten. „Ich hoffe“, sagt sie, „ich kann die jungen Menschen bei ihrer Entscheidung für einen Ausbildungsberuf positiv unterstützen.“

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